· 

Tests und Therapie beim Lagerungsschwindel

Testmanöver des CCS-Therapeuten bei benignem paroxysmalen Lagerungsschwindel

 

Einen Einblick in die Tests und Therapie beim Lagerungsschwindel, sprich beim benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel, bietet der erste Teil einer kürzlich erschienenen fünfteiligen Artikelserie "Testssequenzen für den Praktiker". Er präsentiert den Dix-Hallpike-Test sowie den Semont-Test. Ein positives Ergebnis der Testmanöver spricht mit einer verhältnismäßig hohen Wahrscheinlichkeit für einen p-BPLS. Jedoch ist er schließt bei Nichtauslösbarkeit der Symptome nicht vollständig ausgeschlossen.

Noch zuverlässigere Ergebnisse zeigen die Behandlungsmanöver, die sich direkt an einen positiven Lagerungstest anschließen. So werden mit einem Befreiungsmanöver der Kristallpartikel aus dem hinteren Bogengang bei korrekter Durchführung sehr viele Patienten beschwerdefrei.

 

 

Diese und weitere Untersuchungsverfahren bei Craniocervicalen Syndromen (CCS) stellt die fünfteilige Artikelserie "Testssequenzen für den Praktiker" vor:

  • Schulze, Elke und Kubat, Heike (2019) Testsequenzen für den Praktiker. Teil 1: Test des posterioren benignen paroxysmalen Lagerungsschwindels. manuelletherapie 23 (02), S. 90–94. DOI: 10.1055/a-0882-7109.
  • Kubat, Heike und Schulze, Elke (2019) Testsequenzen für den Praktiker. Teil 2: Okulomotorische Testverfahren. manuelletherapie 23 (04), S. 190–195. DOI: 10.1055/a-0978-3902.
  • Kubat, Heike und Schulze, Elke (2020) Testsequenzen für den Praktiker. Teil 3: Sensomotorische Testverfahren, Schwerpunkt HWS. manuelletherapie 24 (01), S. 36–42. DOI: 10.1055/a-1084-5763.
  • Schulze, Elke und Kubat, Heike (2020) Testsequenzen für den Praktiker. Teil 4: Sicherheitstests bei kraniozervikalen Beschwerden. manuelletherapie 24 (03), S. 146–151. DOI: 10.1055/a-1178-3941.
  • Schulze, Elke und Kubat, Heike (2020) Testsequenzen für den Praktiker. Teil 5: Tests der Stützsensomotorik bei kraniozervikalen Beschwerden. manuelletherapie 24 (05), S. 250–255.
  • Vielitz, Arne (2019) „Forschungsergebnisse in die Praxis zu transferieren, ist oberstes Ziel“. manuelletherapie 23 (05), S. 200–201. DOI: 10.1055/a-1031-4542.

Spezialisierte CCS-Therapeuten nach dem CCS-Konzept

 

CCS-Therapetuen (https://ccs-konzept.com/css-therapeutenliste) sind spezialisert auf Beschwerdebilder wie Kopfschmerzen/Migräne, Schwindel, Kieferproblem, Schleudertrauma, Halswirbelsäulenbeschwerden, Tinnitus und verschiedenste Symptome, die durch unterschiedlichste Regionen und Strukturen ausgelöst werden können. Hierzu bezieht der CCS-Therapeut den gesamten Bewegungsapparat inklusive des Nervensystems (vegetativ, sensible, motorische) wie auch Schmerzmechanismen, das Gleichgewichtssystem, Augenfunktionen und kinästhetische (Körperwahrnehmung) Faktoren mit ein. Durch diese umfängliche Vorgehensweise ist es möglich innerhalb einiger weniger Therapiestunden eine Prognose über die Erfolgsaussichten zu geben.

CCS-Konzept bietet Therapeuten Weiterbildungskurse, in denen sie sich spezialisieren.